DUO steuber.öllinger

Das Gitarrenduo steuber.öllinger hat sich als hochkarätiges Ensemble im Bereich der zeitgenössischen Musik einen Namen gemacht. Martin Steuber aus Leipzig und Johannes Öllinger aus München lernten sich während ihres Meisterklassenstudiums bei Prof. Jürgen Ruck kennen. Zusammenarbeit unter anderem mit Helmut Lachenmann, Johannes Kreidler und Tom Sora.
2012 erhielt das Duo den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Musik.

Repertoire

Helmut Lachenmann (*1935)
Salut für Caudwell (1977)
Tristan Murail (*1947)
Tellur (1977) [Version für 2 Gitarren 2011 UA]
Steve Reich (*1936)
Nagoya (1994)
Achim Bornhöft (*1966)
Halbzeit (1999) UA
Moritz Eggert (*1965)
Riff für 2 E-Gitarren (2001)
Daniel Hjorth (*1973)
Let Newton be (2007)
Ray Lustig (*1972)
6 Figments (2008/2011)
Massimiliano Viel (*1964)
Lumen (2011) UA
Johannes Kreidler (*1980)
Reversibility comes first (2013) UA
Tom Sora (*1956)
Frei Sein (2015) UA

Kommentare

….überzeugten die Gitarristen mit einem homogenen Zusammenspiel: sowohl virtuos als auch musikalisch, klanglich ein absoluter Hochgenuss. Spielfreude und -witz bestimmten das Zusammenspiel der beiden Musiker. Ein besonderes Konzert, und für mich persönlich die Überraschung und ein absolutes Konzert-Highlight in diesem Jahr!
Christof Hanusch nach dem Konzert am 08.11. 2011 bei Wolf & Lehmann, Berlin

Duo steuber.öllinger plays with an artistry and interpretive confidence that is remarkable for such a young ensemble. Seeking out challenging and innovative new works to champion alongside established masterworks, they create richly compelling yet carefully balanced programs. They truly know how to make the music come off the page, to live, and to become very much their own. This is an ensemble with a bright future.
Raymond J. Lustig, Composer

das duo steuber.öllinger beeindruckt nicht nur durch präzises und virtuoses kammermusikalisches spiel sondern vor allem durch innovative interpretationen, wobei die aufführung von helmut lachenmanns “salut für caudwell” sich mir besonders eingeprägt hat.
die beiden gitarristen übernehmen nicht einfach auch in der neuen musik schon tradierte spieltechniken, sondern beginnen quasi “bei null”, indem sie den musikalischen ausdruck in den vordergrund stellen und danach adäquate techniken suchen bzw. neu erfinden.
so kommen erstaunliche ergebnisse zustande, die wegführen von den bekannten interpretations- und rezeptionsansätzen. was dadurch geleistet wird, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen: eine neue, unverbrauchte wahrnehmung.
Harald Lillmeyer, Gitarrist, Hochschule für Musik und Theater, München

I really like your energy in the performance! I couldn´t be more pleased with the performance. Tight, rhythmic precise and with a great sense of the essence of the piece. It feels kind of strange that you have understood my music so well even though we have never met.
Daniel Hjorth, Composer

Die präparierten Gitarren lagen, das Griffbrett blieb unberührt, zum Spielfeld wurde der Bereidh Steg-Schallloch, über Metall-Plektren gewann das Duo ein filigran geschärftes Klangnovum, das Hörgewohnheiten durchbrach. Brisant diese Interpretation! In Massimo Viels „Lumen“ kreierte das Duo filigrane Lichtpunkte und Interferenzen, ehe Tristan Murails „Tellur“ fulminant den Schlusspunkt setzte. Zwingend verdichteten sich Flamenco-Effekte im ewigen Spiel des Entstehens und Vergehens zu Klangaggregaten.
Ulrich Ostermeir in der Neuen Musikzeitung

79920010


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